Gemeinsam mit NÖ Gemeindebund-Vizepräsident Josef Balber stattete Präsident Hannes Pressl Florian Tursky – Staatssekretär für Digitalisierung und Breitband – in Wien einen Besuch ab. Neben ebendiesen Themen ging es u.a. auch um die Dorf Office-Idee des NÖAAB, der Tursky viel abgewinnen kann...

Flächendeckend gigabitfähiges Internet in ganz Österreich bis 2030 – so lautet eines der großen Vorhaben Florian Turskys für die kommenden Jahre. Dafür sollen bis 2026 weitere 1,4 Milliarden Euro in den Breitband-Ausbau investiert werden. Geld, das auch in Niederösterreichs Lücken im Ländlichen Raum gesteckt werden soll, wofür sich Pressl und Balber nochmals bedankten. Gleichzeitig wurde auch intensiv darüber diskutiert, wie man die Ausrollung der Glasfaserprojekte in naher Zukunft noch effizienter machen könne. Apropos Effizienz: Pressl war es in dieser Hinsicht auch ein Anliegen aufzuzeigen, wie man auf Gemeinde- als auch auf Bundesebene diese bei den Grabungsarbeiten für den Breitbandausbau steigern könne, um Doppelgleisigkeiten beim Aufgraben entgegenzuwirken.

In weiterer Folge wurde auch über das Thema „Datenmanagement“ gesprochen. Man war sich einig, dass es höchste Zeit sei, bei Verwaltungsstrukturen den nächsten Schritt zu einer bürgernahen und datengestützten Gemeinde zu gehen. Das sei jedoch nur in engem Austausch zwischen Gemeinden, den Ländern und dem Bund möglich. Hierzu gebe es auch bereits Abstimmungen für gemeinsame Projekte.

Als letzter Punkt wurde beim vormittäglichen Meeting die Idee des Dorf Office aus Niederösterreich angesprochen. Ein Projekt, das Tursky schon seit der Einführung intensiv mitverfolgt habe und durchaus die Absicht erklärt habe, dieses sowohl landesweit als auch national stärken zu wollen.