Die Themen: Videokonferenz zur aktuellen Lage, Brief des Gemeinde- & Städtebundes mit der Bitte um Unterstützung;

meine.Gemeinde.exklusiv – SPEZIAL

Zur aktuellen Lage in der UKRAINE und wie wir in den Gemeinden am besten damit umgehen können, gab´s diese Woche eine Videokonferenz – unter anderem mit Oberst Markus Reisner von der Entwicklungsabteilung der Theresianischen Militärakademie – der uns eine Lageeinschätzung gegeben hat. Die klare Botschaft war und ist: Eine kurzfristige Lösung ist nicht in Sicht. Die Auswirkungen werden noch deutlich dramatischer werden – auch für uns. Aber eine Krise ist immer auch eine Chance…

GEMEINSAMER BRIEF VON GEMEINDE- & STÄDTEBUND ZOLL – AUFRUF ZUR PARTNERSCHAFT MIT UKRAINISCHEN KOMMUNEN

In einem gemeinsamen Schreiben an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dankten Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl und Städtebund-Präsident Michael Ludwig den österreichischen Kommunen für ihre große Hilfsbereitschaft seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine und wollen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister motivieren, die ukrainischen Gemeinden auch mit kommunalen Geräten und Fahrzeugen zu unterstützen. Gleichzeitig wollen die beiden kommunalen Spitzenverbände die österreichischen Gemeindevertreter für die Zeit nach dem Krieg auf Gemeinde- und Städtepartnerschaften vorbereiten. „Die Städte und Gemeinden haben in den letzten Wochen und Monaten ihre große Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine unter Beweis gestellt und wieder einmal gezeigt, dass sie in Krisensituationen schnell und unbürokratisch helfen können. Ob bei der Bereitstellung von Hilfsgütern, bei der Unterbringung geflüchteter Menschen oder bei der Integration dieser im Gemeindeleben, die Städte und Gemeinden haben Großartiges geleistet. Dafür sprechen wir allen Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen unseren Dank aus. Die Menschen in der Ukraine und auch die Städte und Gemeinden benötigen weiterhin unsere Hilfe,“ betont Städtebund-Präsident Bürgermeister Michael Ludwig.

Konkret sollen die österreichischen Städte und Gemeinden – wenn möglich – den ukrainischen Kommunen nicht mehr benötigte Gerätschaften und Fahrzeuge aus dem kommunalen Fundus zur Verfügung stellen, die bei den Aufräumarbeiten in den zerstörten Gebieten helfen sollen. Als Unterstützung beim Wiederaufbau soll auch die interkommunale Zusammenarbeit mit ukrainischen Städten und Gemeinden vertieft werden. Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl: „Gemeinden aus ganz Europa haben in den vergangenen Wochen herausragende Aktionen auf die Beine gestellt und damit ihre Solidarität mit den ukrainischen Städten und Gemeinden bekundet. Mit der vertieften Zusammenarbeit in Form von Städtepartnerschaften verpflichten sich die österreichischen Städte und Gemeinden dem europäischen Zusammenhalt und der Unterstützung beim Wiederaufbau der Ukraine. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Städtepartnerschaften Menschen und Regionen zusammenführen. Unsere Städte und Gemeinden können und wollen damit zu Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Ukraine beitragen. Schlussendlich sind die Kommunen die Keimzellen der Demokratie und damit der Nährboden von Freiheit und Frieden am europäischen Kontinent.

Bei den Städte- und Gemeindepartnerschaften steht neben der Solidarität mit den ukrainischen Städten und Gemeinden vor allem der Austausch von Know-How österreichischer Unternehmen und Hilfsorganisationen im Vordergrund. Ausführliche Informationen zu den Hilfeleistungen vonseiten der Städte und Gemeinden sind dem gemeinsamen Schreiben des Österreichischen Städtebundes und Österreichischen Gemeindebundes zu entnehmen:

Details & Kontaktinfos findest du unter: https://www.cities4cities.eu/Identity/Account/Login?ReturnUrl=%2F

Operation Schneeflocke: Ein Friedensappell von Bürgermeistern an Bürgermeister in Russland: